KW

KW (Klassische Automobile GmbH & Co. KG) wurde von Klaus Werner vor mehr als 40 Jahren in Wuppertal gegründet. Zu dieser Zeit war das Unternehmen eines der ersten in Deutschland und Europa, welches sich dem Handel mit hochwertigen, historischen Fahrzeugen verschrieben hatte.

Z u Anfang lag der Fokus noch auf interessanten Sportwagen, wie einem Jaguar E-Type, einer Shelby Cobra oder einem Mercedes 300 SL.

Mit der Zeit spezialisierte sich das Unternehmen vermehrt auf den Verkauf seltener Fahrzeuge mit bedeutender Renngeschichte der 1930er bis 1970er Jahre.

Auch wenn wir es bevorzugen Fahrzeuge in ihrem Originalzustand zu belassen, mussten insbesondere in den Anfängen des Unternehmens – zu Beginn der 80er Jahre – einige der von uns verkauften Fahrzeuge zuerst originalgetreu restauriert werden.

Vor allem an vielen Vorkriegsfahrzeuge ist der Zahn der Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Hierdurch konnten wir uns ein umfassendes, internationales Netzwerk an technischen Experten aufbauen und einen Beitrag zum Erhalt automobilen Kulturgutes leisten.

D ie meisten der von uns betreuten Fahrzeuge sind den großartigen und erfolgreichen italienischen Marken Alfa Romeo, Ferrari und Maserati zuzuordnen – über die Jahre haben wir aber auch den Verkauf bedeutender Fahrzeuge anderer Marken wie einem Aston Martin DBR1, BMW V12 LM, Bugatti Typ 57 G, McLaren F1 GTR oder Porsche 917 betreut. Unter den verkauften Fahrzeugen befinden sich viele Grand Prix-, Le Mans- und Sportwagenweltmeisterschafts-Sieger. Hierdurch konnten wir ein großes photographisches und dokumentarisches Archiv und ein breit angelegtes Detailwissen aufbauen.

Neben dem Handelsgeschäft legen wir seit den Anfängen den Fokus auf den Einsatz der eigenen originalen Fahrzeuge bei historischen Concours- und Rennveranstaltungen, um diese in ihrer natürlichen Umgebung weiter dem interessierten Publikum zugänglich zu machen.

In den 80er und 90er Jahren, haben wir über lange Zeit das Vorkriegssportwagenrennen beim Oldtimer Grand Prix am Nürburgring organisiert und nehmen bis heute an bedeutenden Veranstaltungen, wie den Le Mans Classic, dem Monaco Grand Prix Historique oder dem Goodwood Revival teil.

Seit 2015 führen die Söhne von Klaus Werner, Maximilian und Moritz gemeinsam mit ihrem Vater das Unternehmen, setzen die Tradition fort und entwickeln neue Projekte für eine spannende Zukunft.

In unserer 40-jährigen Geschichte ist die bedeutende Automobilgeschichte des 20. Jahrhunderts zu unserer Leidenschaft geworden.

Maximilian Werner
Klaus Werner
Moritz Werner

Maximilian Werner

Beiden Söhnen von Klaus Werner ist die Leidenschaft für historisch bedeutende Fahrzeuge in die Wiege gelegt worden. Von Anfang an haben Sie ihre Eltern zu den vielen Veranstaltungen in ganz Europa begleitet. Die früheste Erinnerung dreht sich wohl um eine Anreise zu viert im 8C Le Mans zum historischen Sportwagenrennen nach Silverstone. Mit demselben Fahrzeug wurde das Rennen, der restliche Sommerurlaub in England und die Rückreise bestritten.

Max Werner wollte dann auch so früh wie möglich in die „Rennfahrer-Fußstapfen“ seines Vaters treten und bestritt schon mit 17 die ersten Rennen im Alfa Romeo GTA und Maserati 300 S am Nürburgring.

Er studierte in Süddeutschland BWL und arbeitete parallel in einem der renommiertesten Restaurationsbetriebe für Rennfahrzeuge in Europa, wo er hauptsächlich die Rennvorbereitungen der Kundenfahrzeuge und deren Einsatz bei Rennveranstaltungen organisierte. Nach dem Studium war er einige Jahre für ein führendes Auktionshaus tätig, bevor er 2015 mit seinem Bruder gemeinsam den elterlichen Betrieb übernommen hat.

Klaus Werner

Als Gründer eines der ersten Unternehmen in Deutschland und Europa im Bereich des Handels mit historischen Automobilen, hat Klaus Werner die Sammlerszene und den Markt über die letzten 40 Jahre nachhaltig geprägt. Von Anfang an lag der Fokus auf besonders originalen Automobilen – die meisten davon mit bedeutender Rennhistorie.

Mit seiner Arbeit konnte er wesentlich zur Vervollständigung der Originalität und dem Schließen von Wissenslücken über die Historie vieler Fahrzeuge beitragen. Der noch immer im Firmenbesitz befindliche Alfa Romeo 8C Monza wurde von ihm, mit der originalen Karosserie aus den 1930er Jahren wiederbelebt und wurde so zu einem der wichtigsten Fahrzeuge aus den Anfängen von Enzo Ferrari. Maserati 300S mit der Chassis Nummer 3059 ist durch seine Recherche der Sieg beim 1000 km Rennen am Nürburgring 1956 mit Stirling Moss anerkannt worden.

Über viele Jahre hat Klaus Werner erfolgreich historische Rennen bestritten – heute bevorzugt er entspanntere Gangart bei Oldtimerrallyes oder Concours-Veranstaltungen.

Moritz Werner

Genau wie für seinen Bruder, waren auch für Moritz Werner die besonderen Automobile von Kindesbeinen an immer präsent. Schon zu den Anfängen von KW befand sich das Unternehmen nah am familiären Zuhause und so konnten beide Brüder ihren Vater fast täglich in die Ausstellungsräume begleiten.

So entwickelte sich schon sehr früh Moritz Werner‘s Interesse für Automobiltechnik, was er dann auch mit einem Maschinenbau und BWL Studium in Aachen ausleben konnte. Nach dem Abschluss als Diplom Wirtschaftsingenieur arbeitete er einige Jahre bei einem großen Automobilhersteller in München, wo er zuletzt das Kostenmanagement der Entwicklung von innovativen Karosseriekonzepten verantwortete. 2015 entschied er sich die Erfahrung aus der Tätigkeit in der Automobilindustrie auf Projekte im elterlichen Betrieb zu übertragen und übernahm das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Maximilian.

Bevorzugt nehmen beide Brüder als Team an historischen Rennveranstaltungen teil, zuletzt am Goodwood Revival mit einem Autodelta Alfa Romeo GTA und einem Ferrari 250 GT SWB Competitzione.